Was bist Du bereit zu opfern?

Ja zu opfern.

 

Ich wähle bewusst dieses Wort, weil ich merke, dass man Verhaltensweisen und Einstellungen, welche einem eigentlich hindern oder sabotieren, ‚lieb gewinnen’ kann :-). 

 

Obwohl sie einen stören.

 

Klingt verrückt, aber ist wahr.

 

Sie sind einem vertraut.

Oft begleiten sie uns seit der Kindheit.

Es gibt Momente im Leben, wo man merkt, dass man etwas ändern muss - von Innen heraus - ,

wenn man nicht an Ort und Stelle treten und ständig die gleichen Themen und Probleme erleben will.

 

Plötzlich steht man an einer Weggabelung, wo man sich entscheiden muss:

  • Willst Du das Neue oder weiter das Alte?
  • Was bist Du bereit zu opfern?
  • Was bist du bereit aufzugeben, damit etwas Stimmigeres in Dir wachsen kann?

Ich stand kürzlich (wieder einmal :-)) an so einer Gabelung.

Und ich habe die ENGE geopfert.

Die konnte ich nicht mehr mitnehmen, wenn ich weiter meinem Herzensruf folgen wollte.

 

Die Enge um meinen Schultergürtel, um mein Licht. Das Gefühl ich müsse mich dimmen und einengen,

um ja nicht ‚zuviel’ Platz einzunehmen oder jemandem das Licht 'streitig' zu machen.

Mein Herz sehnt sich nach freier Ausdehnung, nach Weite, nach unbegrenzten Möglichkeiten, nach schöpferischem Ausdruck und sprudelnder Kreativität.

 

Es war schmerzvoll die Enge zu opfern. Sie hat mich lange begleitet. Ich habe einen Moment lang getrauert.

Es war ein Sterben-lassen, ein Gehen-lassen. Wie das Abstreifen einer alten bekannten Haut.

 

Man muss bereit sein, einen Moment lang ganz verletzlich zu sein. Im Nichtwissen.

Nackt und zart. Still sein. Ruhen. Bis das, was wir loslassen, was wir opfern, sich wandeln und alchemieren und zu einem wichtigen Nährstoff werden kann,

für das Neue, was in einem heranwachsen will.

  

Ja und so habe ich die Enge geopfert, damit sie sich wandeln kann in Kraft und Bewusstheit,

damit meine Flügel sich weiter ausbreiten dürfen. Ach ich sage Dir ein gigantisch befreiendes Gefühl!!!

 

Ich wünsche mir das auch für Dich.

 

Bist du bereit herauszufinden, was Du opfern und sterben lassen musst,

um weiter in Deine aufrechte Kraft zu kommen?

 

Dann lass Dich von mir durch diese transformierende Meditation (11 Min.) führen:

Mich interessiert, was Du geopfert hast und was Du Wertvolles aus diesem Impuls mitnimmst.

Schreibe mir persönlich an kontakt@mirjamlutz.com. Ich freue mich von Dir zu lesen.

 

Herzlich,

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Kommentare: 8
  • #1

    Gabriela (Dienstag, 17 Januar 2017 09:23)

    Liebe Mirjam
    Ein toller Gedankenanstoss, vielen Dank!

  • #2

    Mirjam Lutz (Dienstag, 17 Januar 2017 09:25)

    Sehr gerne Gabriela! Ich freue mich, wenn es Dich inspiriert! Herzgruss, Mirjam

  • #3

    Gordana (Dienstag, 17 Januar 2017 20:34)

    Danke liebe Mirjam! Ich habe verurteilen/bewerten gegen Leichtigkeit getauscht. �

  • #4

    Mirjam Lutz (Mittwoch, 18 Januar 2017 07:35)

    Aiiii Gordana, das klingt unheimlich leichtflüglig :-)))). Wunderbar! Danke fürs Teilen. Herzensgrüsse, Mirjam

  • #5

    (Donnerstag, 26 Januar 2017 20:56)

    Oh .. ich habe "So soll es sein" mit Gleich-Gültig-Keit eingetauscht .. und wie schön ist das
    Danke Gé

  • #6

    Mirjam Lutz (Freitag, 27 Januar 2017 08:13)

    Höi Gé, wow, das ist stark und befreiend. Ich freue mich mit Dir! Ganz herzlich, Mirjam

  • #7

    Julia Gruber (Freitag, 27 Januar 2017 18:00)

    Oh, danke für die Meditation, die höre ich mir gerne an! Und danke für den Denkanstoss mit dem Opfern, dem gehe ich erst einmal in Ruhe nach...

  • #8

    Mirjam Lutz (Freitag, 27 Januar 2017 18:07)

    Super Julia, ich bin gespannt :-)!