15 ganz persönliche Dinge über mich

1.  Ich liebe das knirschende Geräusch von Schuhen im Schnee und wenn mich die Stille des Winters umgibt. Irgendetwas in mir fühlt sich dann unendlich geborgen.

 

2.  Ich hasse es auf vorgewärmte Plätze im Zug zu sitzen. Bääähhh.

 

3.  Frühlings- und Sommergefühle entstehen bei mir wenn ich aus den Nachbarsgärten den Geruch von gegrillter Bratwurst rieche (obwohl ich sie zum essen gar nicht mag).

 

4. Ich ekle mich total vor fremden Haaren in Hotelzimmern.

5.   Einen speziellen, asketischen Sinn für Befreiuung von ‚Ballast’ hatte ich schon mit 6 Jahren. Ich und meine Mutter machten eine riesen Aufräum-Aktion in meinem Zimmer. Später als ich alleine war, räumte ich alle vorher pickfein eingeräumten Regale radikal wieder aus und legte alle Spielsachen in der Mitte des Zimmers auf einen Haufen. Stolz auf meine Arbeit ging ich zu meiner Mutter und sagte: “Wo gehen wir jetzt mit diesem ganzen Mist hin?“.

 

6.  Ich hab schon mal einen Menschen gebissen. Meine Schwester. Sorry meine Liebe. Es ging um Grenzensetzung. Heute kann ich das diplomatischer.

 

7.  Ich habe die ‚unmanierliche’ Angewohnheit während dem Essen meine Füsse auf dem Nachbars-Stuhl hoch zu lagern (sofern ich natürlich nicht im Restaurant oder eingeladen bin :-)).

 

8.  Als ich Teenager war und mich etwas beschäftigt hat, bin ich oft in den Wald und hab den Bäumen meine Sorgen anvertraut, immer wurde ich getröstet.

 

10.  Fenster putzen tu ich in einer Wohnungs-Periode genau einmal: beim Ausziehen.

 

11.  Der Kino-Film ‚Avatar’ hat mein Herz tief berührt und ich hab geheult wie ein Schlosshund. Ich habe eine ausgeprägte phantasievolle, träumerische, freigeistige Seite, die es liebt im grossen Raum der Möglichkeiten nach ‚Wahrem’ zu suchen.

 

9.  Was mich früher ziemlich oft begleitete, war ein grüner Seidenschal. Oft hatte ich Halsschmerzen. Mein Hals war empfindsam, viel entzündet, die Mandeln hatte man schon früh rausgeschnitten (laut Schulmedizin, DIE Lösung). Aber das Thema dahinter (das erkenne ich rückblickend) war, zu lernen meine Meinung zu sagen, Inneres nach Aussen zu bringen, nicht alles zu schlucken, sondern für meine Wahrheit einzustehen und sie zu ‚äussern’. Ein spannender Weg. Heute kommuniziere und teile ich Inneres mit grosser Freude und dank meiner Selbständigkeit mache ich da weitere riesen Sprünge in die Befreiung.

 

12.  Ich habe eine Zeit lang (zum runterfahren nach zwei Jahren Direktionsassistenz in einem Grossunternehmen) in der Waldkrippe gearbeitet. Von den kleinen Knirpsen habe ich gelernt, wie befreiend es ist seine wahren Gefühle zu zeigen und dass, wenn man mit Langsamkeit und Offenheit unterwegs ist, man gelbe Schnecken an Bäumen sieht. Ich habe da realisiert wie wunderbar und befriedigend der spielerische Ansatz ist.

 

13.  Wenn ich mir was vorgenommen habe, dann lass ich das so schnell nicht wieder los. So wollte ich einmal unbedingt eine Bergtour machen. Alleine und bei Regen. Bei starkem Regen. Jeder der wandert kennt diese Regel: Flüsse können bei Regen drastisch ansteigen, vor allem im Tessin. Es war just eine Tour mit ausserordentlich vielen Flüssen. Mit viel Selbstzuspruch überquerte ich (ich weiss echt nicht mehr wie) alle mittlerweile rauschenden Flüsse. Bis ich zum letzten kam. Die unbesetzte Hütte (mein Ziel) war nicht mehr weit. Das Flussbett aber aalglatt und ziemlich breit. Wenige Meter daneben ging es einfach nur noch das Loch runter. Ich war bereits nass bis auf die Unterwäsche und vom Adrenalin am Zittern. Ich musste mir eingestehen, dass das einfach nur noch halsbrecherisch war. Ich war eingekeilt zwischen zwei Flüssen, konnte weder zur Hütte noch runter ins Tal. Ich kapitulierte. Ja, da habe ich Bekanntschaft gemacht mit der Schweizerischen Bergrettungsgesellschaft. Leider wegen dem Nebel nicht mit dem Helikopter sondern mit 3-Mann Fusspersonal (naja, das kam dann auch etwas günstiger. Seit da bin ich Mitglied :-)).

 

14.  Mit zwei Freundinnen habe ich während der Schulzeit die 'Löwengruppe' gegründet. Das war unser gemeinsames Lieblingstier. Wir haben unseren Pakt sogar mit einem Blutstropfen besiegelt. Wir liebten es gemeinsam mit unseren kleineren Schwestern um die Häuser zu ziehen und an unserer versteckten Waldhütte zu bauen. Mein Herz geht auf, wenn es darum geht gemeinsam, aus der Verbundenheit und Gleichgesinnung heraus, etwas zu bewegen.

 

15.  Einfachheit und Freiheit sind zwei sehr wichtige Werte für mich. Danach orientiere ich mich immer und immer wieder. Sie machen mich glücklich. Z.B. Nur mit dem Nötigsten bepackt und dem umgebauten Reisebüsli auf Abenteuer-Tour zu gehen :-).

Welches ist Dein wichtigster Wert? Kennst du ihn? Lebst Du ihn? 

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Herzlich,

 

Mirjam

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Kommentare: 6
  • #1

    Stefanie (Dienstag, 07 Februar 2017 08:59)

    Liebe Mirjam
    So schön, wie du dich da ganz offen zeigst und wir dich ein bisschen besser kennen lernen können. Ich hab bei so manchen Punkten geschmuntzelt ; )
    Fühl dich umarmt, Stefanie

  • #2

    Mirjam Lutz (Dienstag, 07 Februar 2017 09:42)

    :-) Umarmung zurück liebe Stefanie!

  • #3

    Irka (Dienstag, 07 Februar 2017 10:48)

    Ich mag deine Lebendigkeit in all den verschiedenen Facetten, das sprüht richtig :-)

  • #4

    Mirjam Lutz (Dienstag, 07 Februar 2017 19:35)

    Danke Irka! Und ich liebe Deine feinkraftvolle Art und die unglaubliche persönliche und sprachliche Tiefe die Du lebst. Herzensgrüsse, Mirjam

  • #5

    Regina Schlager (Freitag, 10 Februar 2017 11:29)

    Spannend, was ich da über dich erfahren darf, Mirjam. Sehr erfrischend, wie du das teilst. Das mit den Halsschmerzen und der Mandeloperation löst große Resonanz in mir aus.
    Herzliche Grüße, Regina

  • #6

    Mirjam Lutz (Montag, 13 Februar 2017 08:52)

    Liebe Regina, da freue ich mich ja schon auf unseren nächsten Austausch :-)... Herzgruss, Mirjam